GEMÜSEZENRTALE TÄGERWILEN

Die App „Gemüsezentrale“ wird von über 98 % der Kunden der Gemüsezentrale Tägerwilen (GZT) genutzt. Mit der Einführung der ieffects App als neuen Verkaufskanal ist GZT im Jahr 2014 ein beeindruckender Sprung in die Digitalisierung gelungen. Bereits nach 1 Jahr wurden 70 % der Bestellungen über die App getätigt und ein absoluter Mehrumsatz von 18 % verzeichnet. Die App erhielt Bronze in der Kategorie Business von „Best of Swiss App 2014“. Heutzutage ist die nutzerfreundliche B2B App nicht mehr aus dem Bestellalltag wegzudenken.

Der Anwender der Gemüsezentrale App – häufig ein Koch – schätzt, dass das Bestellwerkzeug auch im Keller und in Kühlräumen effizient genutzt werden kann. Die App ist aber nicht nur ein Werkzeug um Bestellungen zu erfassen; sie ist auch ein Kanal für Marketing-Informationen. Neue Produkte, Promotionen oder auch Anlässe können genau zum richtigen Zeitpunkt platziert werden: dann wenn bestellt wird.

Die App wurde zunächst unter dem Namen „iChauf“ lanciert und läuft seit ihrer Erweiterung in 2017 unter dem Namen „Gemüsezentrale“.

App Erstellung und Einführung

In 2014 hat die Gemüsezentrale Tägerwilen ihre von ieffects entwickelte App als neuen Verkaufskanal für ihre Kunden in Betrieb genommen. Das neue Bestellwerkzeug musste schnell, einfach und zuverlässig sein. Der Faktor „Mobil“ war bei der Entscheidung extrem wichtig. Gleichzeitig ging es darum die Aufwände für die manuelle Bestellerfassung zu reduzieren und die Kunden effizienter über saisonale Angebote und aktuelle Promotionen zu informieren.

Die Bestellungen wurden bis dato per E-Mail, Fax oder Telefon platziert. Der Prozess der Auftragserfassung war jedoch ineffizient und das Potenzial für Fehler hoch. Thomas Löffel war klar, dass es hierfür eine geeignetere Lösung braucht. Da die Offlinefähigkeit beim Bestellen jedoch eines der beiden Hauptkriterien darstellte, war ein Webshop keine Alternative.

Rasch kam die Firma ieffects in Zürich zur Sprache. Zu diesem Zeitpunkt wurde im Schweizer Markt gerade die LeShop App von der Migros Tochtergesellschaft lanciert. Diese wurde von ieffects entwickelt und funktionierte auch ohne Internet Verbindung soweit, dass sämtliche Produkte angezeigt und in den Warenkorb gelegt werden konnten. Genau so stellte sich GZT ihre Lösung vor. Ein Termin wurde vereinbart, die Anforderungen besprochen, das Leistungsangebot erstellt und der Vertrag unterzeichnet. Es folgten Workshops, in denen Details finalisiert und Komponenten für ein cleveres Interaction Design – zugeschnitten auf die Zielgruppe – erarbeitet wurden.

Frameworks und App für Gastronomie-Grosshandel 

Die Frameworks von ieffects, die der Entwicklung zugrunde liegen, wurden für den Gastronomie-Grosshandel angepasst und laufend verbessert. Das Design der App wurde auf die Bedürfnisse der Küchenchefs zugeschnitten, um das Bestellen so angenehm wie möglich zu gestalten. Ein hoher Aufwand, der sich jedoch gelohnt hat und von den Nutzern sehr geschätzt wurde. Die GZT wurde zum Referenzkunden für die ieffects und in weniger als 6 Monaten ging die iPad App in den AppStore.

Vorbildlich strukturierte Stammdaten

Ein grosser Vorteil, der das rasche Vorankommen der App Entwicklung ermöglichte, waren die im OpaccERP© enthaltenen, vorbildlich strukturierten Stammdaten und deren Beschriftungen. Zudem stand mit Christoph Renggli als Projektleiter seitens Opacc eine wertvolle und kompetente Ansprechperson zur Verfügung.

Die Daten zwischen der App und OpaccERP© werden über eine WebService Schnittstelle ausgetauscht. WebServices sind ein Industrie-Standard für die plattformübergreifende Kommunikation. Die WebService-Schnittstelle von Opacc© ermöglicht den Zugriff auf die OpaccOXAS© (ExtendedApplicationServices), wie die anderen Schnittstellen auch.

Im Gegensatz zu anderen Schnittstellen ist der Zugriff auch unter folgenden Rahmenbedingungen möglich:

  • Zugriff ausgehend von „Nicht-Windows-Systemen“
  • Zugriff ausgehend vom Internet
  • Vollständig automatisiert

Die WebService Schnittstelle ist ab OpaccERP© Version 14.2 im Standard enthalten.

Aktives Marketing beim Launch der App

Thomas Löffel hat jedoch nicht nur in die Entwicklung einer mobilen E-Commerce App investiert, sondern zeitgleich seine Marketingmassnahmen so ausgerichtet, dass der Launch der App zu einem vollen Erfolg wurde. Die internen Mitarbeiter wurden geschult, die Kunden vorgängig miteinbezogen, befragt und informiert. Nach der Lancierung wurden die Kunden zu einem Event eingeladen, wo die App vorgestellt und erklärt wurde. Einzelne Kunden erhielten leihweise ein iPad, um die App einen Monat lang zu testen. Die Mitarbeiter der GZT standen während den ersten Tagen vermehrt telefonisch für Fragen und Unterstützung zur Verfügung. Schnell war jedoch klar, dass dies nicht nötig war, denn die App war sehr benutzerfreundlich und absolut zuverlässig.

Reto Suppiger vom Casino Theater Winterthur ist Kunde von GZT und schätzt die Gemüsezentrale Tägerwilen App sehr: „Die App erleichtert unsere Arbeit ausserordentlich. Aktuelle Informationen sind immer und überall verfügbar und das Bestellen ist sehr intuitiv.“

App für die Zukunft

Durch intensiven Gebrauch der App stellten die Köche immer höhere Anforderungen, so dass 2019 bereits der dritte Release der Gemüsezentrale veröffentlicht wurde. Neben den neuen Varianten für iPhone und Android wurden in die Version 3.0 diverse Verbesserungen integriert, um Kunden noch mehr Service und Nutzerfreundlichkeit zu bieten. Dazu gehört unter anderem die Warenkorb- und Favoriten-Synchronisation, die die Zusammenarbeit im Küchenteam vereinfacht: Wird auf einem Gerät ein Produkt in den Warenkorb gelegt oder als Favorit gelistet, erscheint dieses nach wenigen Sekunden auch auf den anderen Geräten, die mit demselben Account angemeldet sind. So können mehrere Mitarbeiter auf unterschiedlichen Geräten Produkte in den Warenkorb legen und ein Verantwortlicher die gesamte Bestellung letztendlich kontrollieren und auslösen.

Ein weiteres Plus der neuen Version ist die Erweiterung der Scanner-Funktion: Neben QR-Codes können jetzt auch EAN-Codes gelesen werden, die auf fast allen Packungen von verarbeiteten Produkten angebracht sind. Über den EAN-Code kann der entsprechende Artikel angezeigt und direkt bestellt werden.

Die Gemüsezentrale Tägerwilen App ist schnell, dank der Synchronisations-Technologie von ieffects. Die Reaktionszeiten betragen weniger als 300 Millisekunden. Die App ist Benutzerfreundlich dank hervorragendem Interaction Design. Und sie ist absolut zuverlässig, weil sie als offlinefähiges Bestellwerkzeug jederzeit und überall einsatzbereit ist!

Ausgangslage

Die Gemüsezentrale Tägerwilen beliefert als Grosshändler Restaurants, Heime und Spitäler täglich mit frischen Früchten und Gemüse. Die Anwender – häufig ein Koch oder Küchenchef – erwarten ein Bestellwerkzeug, dass auch im Keller und in Kühlräumen effizient genutzt werden kann, wo keine Verbindung zum Internet besteht. Nur so hat er einen erkennbaren Mehrwert gegenüber dem E-Mail, Fax oder Telefon.

Nutzen

Ein Blick auf die Zahlen ist ausreichend um festzustellen, dass der Entscheid – in die Entwicklung dieser mobilen App zu investieren – richtig war: 98 % der Kunden nutzen heutzutage die App.

Bereits innerhalb der ersten fünf Monaten bestellten zwei Drittel der Kunden auf dem iPad. Die Zeit der Auftragserfassung reduzierte sich um 50 %. Nach einem Jahr wurden 70 % der Bestellungen über die App getätigt und ein absoluter Mehrumsatz von 18 % verzeichnet. Die App erhielt Bronze in der Kategorie Business von “Best of Swiss App 2014”.

Fazit

Die App ist nicht nur ein effizientes Werkzeug um Bestellungen zu erfassen; sie ist auch ein praktischer Kanal um Marketing-Informationen, neue Produkte, aktuelle Promotionen oder auch Anlässe genau zum richtigen Zeitpunkt anzuzeigen. Nämlich dann, wenn bestellt wird. Die mobile Lösung wurde zu einer echten Win-Win Situation für Lieferant und Kunde.

Kundenstimme

„Mit der App von ieffects verkaufen wir erfolgreich Gemüse und Früchte an Gastronomie und Grossverbraucher.“

– Thomas Löffel, Geschäftsführer und Mitinhaber der Gemüsezentrale Tägerwilen

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